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Emotionen wecken
feliximmler@hotmail.com
Immler Felixgeschrieben am 26.01.2010, um 21:27 Uhr
Bei einem Spaziergang durch die Natur, ist es für mich besonders spannend, wenn ich Pflanzen, Tiere und Naturmaterialien begegne über die ich mehr weis, als bloss den Namen. Richtige Freude an der Natur bedeutet, dass ich eine emotionale Bindung zur Natur oder zum einzelnen Objekt aufbauen kann. Solche Emotionen in den Besuchern zu wecken, sollte meiner Meinung nach eine der Aufgaben eines zeitgemässen Naturmuseums sein. Ich bin ausgebildeter Sozialarbeiter und Naturpädagoge und langjähriger Mitarbeiter in einem Kinderheim. Ich stelle bei meiner täglichen Arbeit fest, dass das Wissen vieler Kinder und Jugendlicher über ihr biologisches Umfeld erschreckend klein ist. Darum habe ich habe mir zum Vorsatz genommen, den Kindern Freunde und Interesse an der Natur zu vermitteln. …und wenn ich diesbezüglich etwas gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass ich Gross und Klein vor allem dann erreiche, wenn sie selber mit Hand, Herz und Verstand etwas herstellen, ausprobieren oder anfassen können. Ich lese in den Berichterstattungen über das neue Naturmuseum Stichworte wie „erlebnisorientiert“, „Jugendlabor“ oder „wenn möglich zum Anfassen“. Hoch erfreut stelle ich fest, dass diese Erfahrungen offenbar auch von der Museumsleitung gemacht wurden. Mein neues Naturmuseum bietet den Besuchern spannende Out- und Indoor-Workshops und Thementage mit einheimischen Naturmaterialen, die es den Besuchern ermöglichen eine emotionale Bindungen zu Pflanzen, Tieren und Naturmaterialien herzustellen. Gerne gebe ich Ihnen ein selbst erlebtes Beispiel: In einem Kinderlager am Necker hatten wir die Möglichkeit von einem ortsansässigen Goldschmied eine Steinschleifmaschine auszuleihen. Haben Sie schon einmal einen glänzenden, glatten Stein an einem Fluss oder Seeufer gefunden? Naturkräfte wie Wasserläufe, Erdverschiebungen oder Gletscher polierten den Stein oft Jahrhunderte lang durch sanftes Waschen bis alle Kanten, Dellen und Ecken weg geschliffen sind. Wenn dieser Stein befeuchtet wird, werden die Farben intensiver, Strukturen und Einschlüsse werden sichtbar. Dieses Experiment lässt erahnen, welche unerwarteten Schönheiten in Farbenpracht und Komposition zum Vorschein kommen, wenn ein äusserlich unscheinbarer Stein mit Diamantschleifrädern in Form gebracht und poliert wird. Das verblüffende Phänomen des Polierens macht aus scheinbar wertlosem Taubgestein funkelnde Edelsteine. Die Vorstellung, dass diese Steine ihre innere Schönheit seit Millionen von Jahren in sich tragen und wir mit dem Schleifenprozess diese Pracht zum Vorschein bringen ist faszinierend. Die Kinder sammelten Steine ohne Ende und polierten „dem Teufel ein Ohr ab“. Heute noch, ein Jahr später wenn wir einen Ausflug an einen Fluss machen, drehen die Kinder jeden Stein und stellen sich vor wie dieser Stein poliert aussehen würde. Genau das meine ich mit einem nachhaltigen emotionalen Naturerlebnis. Und falls Sie noch andere Ideen suchen für nachhaltige Naturerlebnisse…ich denke gerne mit. Mit freundlichen Grüssen Felix Immler




Wunsch
Battaglia Gieri, St. Margrethengeschrieben am 24.12.2009, um 09:00 Uhr
Das neue Naturmuseum wird relativ nahe an den Botanischen Garten zu stehen kommen. Ich wünschte mir daher eine verstärkte Zusammenarbeit dieser beiden Institutionen.




Weltnaturerbe Tektonikarena Sardona
info@tektonikarenasardona.ch
Keel Harrygeschrieben am 21.12.2009, um 10:43 Uhr
Als Geschäftsführer der IG Tektonikarena Sardona bin ich natürlich der Meinung, dass dem einzigen Weltnaturerbe im Kanton St. Gallen ein gebührender Platz im neuen St. Galler Naturmuseum zukommen sollte...




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